Feuchteschutz (Bild: Fotolia 121396970)

Erhöhte Feuchtelasten in Gebäuden können Schäden an der Bausubstanz, dem Mobiliar und der Gesundheit verursachen. Die Ursache sollte umgehend beseitigt werden um einer Schimmelbildung vorzubeugen. Sofern Schimmel bereits vorhanden ist, ist eine rasche und planvolle Vorgehensweise notwendig, damit es nicht zu weiteren gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen kann.  

Im Schadensfall und zur Prävention bieten wir verschiedene Mess- und Analysestrategien:

  • Einzelmessung von Raumtemperatur und -feuchte - bei akuten Feuchteproblemen
  • Indikative, zerstörungsfreie Einzelmessung der Baufeuchte - bei akuten Feuchteproblemen
  • Indikative, zerstörungsfreie Matrixmessung der Baufeuchte- bei akuten Feuchteproblemen zur Visualisierung der Feuchteverteilung
  • Langzeitmessungen von Raumtemperatur und -feuchte - bei Verdacht einer nicht ausreichenden Lüftungsmöglichkeit
  • Lüftungskonzept - zur Ermittlung einer für die Nutzeinheit angepassten Lüftungsstrategie
  • Wärmebrückenanalyse
  • Wärmebildaufnahmen (geeignete Witterung erforderlich)

Feuchtemessung Messung von Raumtemperatur und -feuchte in einem ungestörten Raum sowie des Außenklimas zur einmaligen Bewertung der Lüftungsmöglichkeiten. Hiermit können erste Abweichungen vom Normklima ermittelt werden.

Oberflächenfeuchte Mit einer zerstörungsfreien Messung der Baufeuchte an der Oberfläche und im Bauteilquerschnitt lassen sich raumseitige Feuchteeinflüsse wie aufsteigende und von außen eindringende Feuchte aufspühren.

Feuchtematrix1 Mit einer Rastermessung, oder auch Matrixmessung kann die Feuchteverteilung in einem Bauteil dargestellt werden. Wir benutzen hierzu eine spezielle Messtechnik, welche aus einzelnen Messpunkten eine grafische Übersichtskarte mit einer den Messwerten zugeordneten Farbscala erzeugt. Die Leckortung und -ausdehnung kann so auf flächigen Bauteilen gut visuell erfasst und eingegrenzt werden.

Wenn deutliche Temperaturunterschiede bei Undichtigkeiten vorhanden sind, kann diese mit Wärmebildtechnik Thermo Loopvisualisiert werden. Eine Aussage über die Verteilung potentieller Feuchteeinwirkungen lassen sich so anhand der oberflächig darstellbaren Temperaturverteilung, unterstützt durch Feuchtemesstechnik gut bestimmen.

Langzeitmessungen von Raumtemperatur und -feuchte ermöglichen eine Erfassung von Daten in kurzen Intervallen bei Verdacht auf nicht ausreichende Lüftungsmöglichkeiten oder eines nicht an die Nutzung und das Außenklima angepassten Lüftungsverhaltens.

Feuchtegang

Mit Hilfe der gewonnen Rohdaten lassen sich verschiedene Analysen realisieren:

  • Ermittlung der Feuchtelast im gemessenen Raum
  • Bestimmung des Feuchte- und Schimmelbelastungsrisikos
  • Ermittlung der Lüftungsmöglichkeiten/des möglichen Trocknungspotentials durch Außenluft in Bezug zum mit gemessenen Außenklima
  • Feuchteverschleppung zwischen einzelnen Räumen
  • Feuchteprofile mit Nutzungsbezug

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Lueftungskonzept Muster Bei bestehendem Feuchteproblemen, aber auch bei Sanierung der Luftdichtebene (etwa an Fenstern und Dach) ist die Überarbeitung des Lüftungskonzepts und der Umsetzung damit ermittelten Lüftungsstrategien sinnhaft. Das Lüftungskonzept kann, etwa bei Neubauten, nach normativen Annahmen oder in Bestandsgebäuden nach tatsächlichen Nutzungs- und Lüftungsmöglichkeiten erstellt werden.

Als Ergebnis ergibt sich zunächst die Aussage ob Fensterlüftung ausreicht, oder technische Zusatzmaßnahmen getroffen werden müssen und falls ja, welche. Erweitert werden kann das Lüftungskonzept durch eine detaillierte Ausplanung zu einer Lüftungsmaßnahme.