Lüftung ist in Gebäuden ist zur Feuchte- und Schadstoffabfuhr erforderlich. Lüften Sie daher in der Heizperiode:

  1. so intensiv wie machbar (volle Querlüftung, keine Kipplüftung)
  2. so kurz wie nötig (Ein voller Lüftungsvorgang benötigt etwa 3-10 Minuten Wintertags und 0,5 bis 2 h Sommertags.)
  3. so oft und regelmäßig wie möglich (Normativ und raumhygienisch 8 mal über den Tag verteilt. Mindestens jedoch dreimal, dann aber doppelt so lange wie unter 2. benannt.)

Unter üblichen normativen Nutzungsbedingungen (50% relative Feuchte bezogen auf 20 °C Raumtemperatur) werden Gebäude bei normaler Nutzung auf einen 0,5fachen Luftwechsel pro Stunde ausgelegt, also einem vollen Luftwechsel alle zwei Stunden (auch Nachts).

Warme Luft kann deutlich mehr Feuchtigkeit tragen kann als kühlere Luft. Aus diesem Grunde kann die Feuchteabfuhr mit dem Erwärmen und einem geziehlten Ablüften der Raumluft gesteuert werden. Wind und Thermik könne den Lüftungsvorgang zusätzlich beschleunigend unterstützen.

Kurzum: Lüften geht dann am besten, wenn die Raumtemperatur deutlich über der Außentemperatur liegt und ein wenig Wind geht.