Der Erhalt von Steuervergütungen bei der Energie- und Stromsteuer wurde in der "Ökosteuer" (Strom- und Energiesteuer) am 23.11.2012 an die Einführung eines Energiemanagements [EnMS] gekoppelt. Ergänzend dazu wurde der sogenannte "Spitzenausgleich" im Energie- und Stromsteuergesetz ab dem 01.01.2013 neu geregelt und ebenfalls an die Einführung eines EnMS gebunden.Mit den Maßnahmen hat sich die Industrie bereit erklärt, jährlich 1,3 % und ab 2018 1,35 % jährlich an Energie im Durchschnitt einzusparen.

Mit dieser Vorgehensweise soll

  • erreicht werden, dass die gesetzten Energieeinsparziele bis 2050 auch von Industrie und produzierendem Gewebe eingehalten werden,EnMS-Schritte
  • die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen im internationalen Vergleich erhalten werden,
  • eine Reduzierung der Betriebskosten erreicht werden,
  • mehr Verantwortung für Umweltauswirkungen und Energieverbrauch übernommen werden,
  • und das Handeln durch Steuererleichterungen belohnt werden.

 

Vertikaler Ansatz

^ schrittweise Einführung eines EnMS bis 2015

horizontaler Ansatz

> Testat nach ISO 50001, DIN EN 16247, EMAS oder eines anderen geeigneten Systems (SpaEfV §3). Die wesentlichen Energieströme müssen 2013 zu 25%, 2014 zu 60% und 2015 zu 100% erfasst sein.

 

Wir unterstützen Sie bei der Einführung, begleiten Sie auf Wunsch bei der Maßnahmenumsetzung und einer späteren Rezertifizierung.

Energiemanagementsysteme zum Erhalt von Steuervergützungen wie etwa nach ISO 50001 sind