Kompetent, qualifiziert und in vielen Förderprogrammen zugelassen. Wir bieten fundierte Energieberatung seit 2005 jetzt zuverbesserten Förderbedingungen:

Als Zuschuss können nun 60 Prozent der förderfähigen Beratungskosten bis maximal 800 Euro Zuschusssumme bei Ein- und Zweifamilienhäusern und maximal 1.100 Euro Zuschuss bei Wohnhäusern mit mindestens drei Wohneinheiten gewährt werden.

Der Beratungsumfang für eine Vor-Ort-Beratung soll sich nach der neuen Richtlinie nun wieder mehr an den Möglichkeiten des Kunden orientieren und die Übersichtlichkeit zu verbessern. Es kann nun zwischen der Erstellung eines energetischen Sanierungskonzepts für

  • eine Sanierung des Wohngebäudes (zeitlich zusammenhängend) zum KfW-Effizienzhaus (Komplettsanierung) oder
  • eine umfassende energetische Sanierung in Schritten mit aufeinander abgestimmten Einzelmaßnahmen (Sanierungsfahrplan)

gewählt werden.

Neu hinzugekommen ist auch ein Zuschuss in Höhe von 100 Prozent der förderfähigen Beratungskosten für zusätzliche Erläuterung des Energieberatungsberichts in Wohnungseigentümerversammlung oder Beiratssitzung bis maximal 500 Euro Zuschusssumme.

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Die geförderte "Energiesparberatung vor Ort" stellt in einem umfassenden Beratungsbericht:

 

  • die Beurteilung Ihres Gebäudes im Ist-Zustand
  • die Betrachtung gewerkeübergreifender Zusammenhänge
  • die Erstellung produkt- und firmenneutraler Sanierungsvorläge
  • die Beratung zu tagesaktuellen Förderprogrammen
dar. Dies Beratungsprodukt ist ausschließlich durch zugelassene Energieberater förderfähig.

Vorteile:
  • Sanierungsmaßnahmen beeinflussen sich gegenseitig; nur wenn die Balance gewahrt bleibt, werden Bauschäden vermieden.
  • teils erhebliche Energieeinsparungen und weniger Umweltbelastung
  • neutrale Beratungsleistung ohne weitere Produktkaufverpflichtung
  • Planbarkeit von Sanierungsmaßnahmen (z.B. Heizungsaustausch)
  • bessere Kostenkontrolle durch Kosten/Nutzenvergleich verschiedener Maßnahmen
  • Wertsteigerung des Gebäudes, dadurch bessere Verkauf- und Vermietbedingungen
  • Steigerung des Wohnkomforts
  • Vorbereitung zur Nachweisführung der KfW-Förderprogramme 151/152/430.
Folgende, zusammengefasste Informationen basieren auf der Richtline vom 29.10.2014 zur Vor-Ort-Beratung

Was wird gefördert?
  • Gebäude mit Bauantrags-/Bauanzeigeeinreichung bis zum 31.01.2002 im Bundesgebiet
  • Gebäude die nicht mehr als 50% vom ursprünglichen Zustand abweichen
  • Gebäude die nicht mehr als 50% verändert wurden
  • Gebäude die zu mehr als der Hälfte zu Wohnzwecken genutzt werden
weitere Bedingungen:
  • Ausgeschlossen sind Gebäude für die in den letzten 4 Jahren eine Gebäudeenergieberatung durchgeführt wurde.
  • Die Beratung muss sich auf die gesamte Gebäudehülle erstrecken.
  • Erforderliche Daten zu Heizungsanlage und Bausubstanz lassen sind vollständig erheben (wichtig bei Eigentümergemeinschaften).

 


Wer wird gefördert?
  • natürliche und juristische Personen, auch Mieter oder Pächter mit Einverständnis des Eigentümers
  • rechtlich selbständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich der Wohnungswirtschaft (bis 250 Arbeitskräfte, 50 Mio. € Umsatz, 43 Mio € Bilanzsumme) sowie Betriebe des Agrarbereichs (es bestehen gelten Umsatzobergrenzen)
  • gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Einrichtungen
  • Wohnungseigentümergemeinschaften bei denen vorgenannte Bedingungen zutreffen können eine Bezuschussung erhalten, wenn sich diese auf das gesamte Gebäude bezieht und die Eigentümergemeinschaft (ggf. durch die Hausverwaltung vertreten) mit der Durchführung einverstanden ist.

Wer wird nicht gefördert?
  • Gebäude im Eigentum rechtlich selbstständiger Unternehmen wenn diese mehr als 250 Arbeitskräfte beschäftigen oder im vorhergehenden Geschäftsjahr einen Umsatz von 50 Mio. Euro und eine Bilanzsumme von 43 Mio. Euro überschritten haben. (bei nicht vollen Geschäftsjahren ist dies anteilig zu ermitteln, siehe Richtlinie) , bei Agrarbetrieben liegt die Umsatzgrenze bei 1 Mio. Euro.
  • Gebäude von Unternehmen bei denen vorgenannte Unternehmen mit 25% oder mehr beteiligt sind.
  • Gebäude im Eigentum von Unternehmen, an denen juristische Personen des öffentlichen Rechts mehrheitlich beteiligt, oder sich im Eigentum von mehr als 50% einer Gebietskörperschaft oder eines Eigenbetriebs befindet.
  • Gebäude an denen der Berater oder dessen Verwandten oder Verschwägerten bis zum zweiten Grade keine Eigentums- oder Nutzungsrechte hat.
  • Baugleiche Gebäude des selben Beratungsempfängers bei vergleichbarem Standort.
  • Beratungen die ganz oder teilweise aus anderen öffentlichen Mitteln finanziert werden. (Kumulierungsverbot, z.B. KfW-Beratungsförderung)
  • Gebäude die innerhalb der letzen 8 Jahre bereits schon einmal Gegenstand einer Förderung nach den Förderrichtlinien des Bundes zur Vor-Ort-Beratung waren.

Beratungsinhalt/Leistungsumfang

Wesentlich für die Beratungsleistung ist die Erfassung aller Energieströme in und aus dem Gebäude um im Folgenden Aussagen zu Einsparpotentialen durch verschiedene Maßnahmen treffen zu können. Damit dies möglichst detailiert geschieht, sind vor Ort sowie anhand verfügbarer Unterlagen technische Informationen zu Baustoffen sowie Verbrauchs- und Messdaten zusammen zu tragen und zu berechen.
 
Die wesentlichen Inhalte des Beratungsberichtssind in der Förderrichtlinie des BAFA geregelt und umfassen grob die Punkte 1 bis 9 der folgenden Grafik.
 
BAFA Energieberatung VDI 39
 
Auf Basis bestehender Unterlagen und einer Datenerhebung vor Ort werden Schwachstellen ermittelt und Energiesparmaßnahmen empfohlen. Gebündelt zu Varianten wird unter berücksichtigung von Förderbedingungen die Wirtschaftlichkeit unter Einbezug regenerativer Energieträger bis hin zum Neubauniveau (KfW-Effizienzhausniveau) in einem ausführlichen Beratungsbericht dargestellt.
 
Als Bewertungsbasis für die Wirtschaftlichkeit und Amortisation einzelner Maßnahmen dient der reale Energieverbrauch, so dass sich unter Einbezug behaglichkeitssteigernder Maßnahmen realistische Einsparprognosen treffen lassen. Die Erläuterung des Berichts kann telefonisch und auf Wunsch in unserem Büro oder bei Ihnen zu Hause erfolgen.
 
Optional besteht mit der Richtlinie 2014 nun auch die Möglichkeit den Beratungsbericht speziell für Wohneigentümergemeinschaften aufzubereiten und zu präsentieren.
 
Anträge können derzeit gestellt werden. (siehe Förderampel des BAFA ).

Alternative besteht die Möglichkeiten einer Finanzierung und Bezuschussung von Energieberatungen und Baubegleitungsleistungen (keine Bauleitung) in den Sanierungsprogrammen der KfW. Gerne erläutere ich Ihnen persönlich dazu mehr.
 
Mehr zu dem Förderprogramm des BAFA erfahren Sie unter http://www.bafa.de/bafa/de/energie/energiesparberatung/index.html und natürlich auf dieser Webseite.

Beratungskosten bei Leber-Baumesstechnik gültig ab 01.11.2014
Beratungsförderung
nach BAFA-Richtline 2014 inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer, zuzüglich An-/Abfahrtkosten.
Objekt-
typ
Anzahl Wohneinheiten [WE] kompakte
Bauweise
gegliederte
Bauweise1
Fördersatz BAFA
I Ein-/Zweifamilienhaus 680 € Eigenanteil 790 € Eigenantail 800 €
II bis 4 WE 800 € Eigenanteil Aufwand 1.100 €
III bis 6 WE 920 € Eigenanteil Aufwand 1.100 €
IV bis 10 WE 1.020 € Eigenanteil Aufwand 1.100 €
V bis 15 WE 1.440 € Eigenanteil Aufwand 1.100 €
VI ab 15 WE Aufwand Aufwand 1.100 €
         
 

Erläuterung Beratungsbericht
für Wohneigentümergemeinschaften

200 € Eigenanteil   500 €
         
  Thermografie integriert² Angebot nach Umfang   nicht bezuschussbar
  Luftwechselratenmessung² Angebot nach Umfang   nicht bezuschussbar
  Lüftungskonzept nach DIN 1946
bis 2 Wohneinheiten²
 299 €    nicht bezuschussbar
  jede weitere Wohneinheit²  50 €    nicht bezuschussbar
         
  Entfernungspauschalen Ortsbereich Paderborn      15,00 €  
    Umkreis Paderborn bis 25 km      29,75 €  
    Umkreis Paderborn bis 50 km      55,00 €  
    Umkreis Paderborn bis 75 km      70,00 €  
    Umkreis Paderborn bis 100 km    100,00 €  
    weitere Entfernungen nach Aufwand  
[ Tabelle1 ]
1 Unter gegliederten Gebäuden verstehen sich Gebäude mit mehrfachen Anbauten/Umbauten und/oder mehr als 3 unterschiedlichen Wandaufbauten der thermischen Hülle. Unter Gebäuden mit kompakter Bauweise verstehen sich in der Regel Objekte ohne nennenswerte Veränderungen seit dem Errichtungszeitpunkt.
 
² Sonderkonditionen im Rahmen einer vorausgegangenen Energiesparberatung nach BAFA-Richtlinie.
 
Die Preise in Tabelle 1 verstehen sich inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer. Als Eigenanteil wird Ihnen nach Berichtsübergabe der jeweilige Beratungssatz abzüglich des entsprechenden Fördersatzes berechnet. Der Eigenanteil ergibt sich aus dem Beratungssatz abzüglich Ihres Förderzuschusses. Die Summe der gesamten Beratungskosten wurde in Klammern ausgewiesen. 
 
Im Rahmen der Beratungsbezuschussung erhält der Beratungsempfänger (Auftraggeber) den Beratungsbezuschussung indirekt über Ausweisung des Eigenanteils in der Schlussrechnung des Energieberaters ausgezahlt. Die Benatragung und Abrechnung des Zuschusses erfolgt in diesem Förderprogramm direkt durch den Berater mit dem BAFA. Der Berater erhält den vorgestreckten Förderzuschuss nach Einreichung und Prüfung des Beratungsberichts sowie eines von Beratungsempfänger und Berater unterzeichneten Verwendungsnachweises, jedoch nur, sofern die in der Förderrichtlinie zugrundeliegenden Beratungsinhalte im Beratungsbericht entsprechend berücksichtigt und der Förderzeitraum nicht überschritten wurde.

Der Förderzeitraum für eine Energiesparberatung vor Ort beträgt nach der zugrundeliegenden Richtlinie des BAFA von der BAFA-Förderfreigabe bis zur Berichtsübergabe längstens 6 Monate. Aufgrund der Komplexität einer fundierten Gebäudeoptimierung auf aktuelle Anforderungen sowie der saisonal oft stark schwankenden Auftragslage im Energiedienstleistungssekor erstellen wir aufwandsintensive BAFA-Beratungsberichte mit einer üblichen Durchlaufzeit zwischen 6 bis 24 Wochen. Wird die BAFA-Förderung nicht in Anspruch genommen, kann die Projektdurchlaufzeit auf etwa drei bis vier Wochen verkürzt werden.
 
Die Beratungsleistung endet grundsätzlich zunächst mit Übergabe des Beratungsberichts. Weiterführende Leistungen können situationsabhängig folgen.

Dies können zum Beispiel sein:
  • KfW-Mittelbeantragung
  • Kostenschätzung zur Beantragung von Fördermitteln (z.B. KfW)
  • 2D-Wärmebrückenberechnung (Gleichwertigkeitsnachweis)
  • Lüftungskonzepterstellung nach DIN 1946-6
  • Energiebedarfsausweiserstellung
  • vereinfachte Sachwertermittlung für kleine Wohngebäude zur Abschätzung des optimalen Sanierungszeitpunkts, Wertsteigerung mit/ohne Energetischer Sanierung, Sinnhaftigkeit eines Ersatzgebäude
  • Moderation eines Planungsgesprächs mit beteiligten Handwerksbetrieben
  • energetische Baubegleitung, Überwachung der energetisch geplanten Leistungen, ohne Kostenkontrolle
  • Blower-Doormessung zur qualitativen Überprüfung der Bauleistungen
  • Thermografiemessung zur Überprüfung der thermischen Hülle
  • Langzeitmessung der Energieverbräuche
  • Lastganganalysen Strom/Brennstoff anhand realer Nutzungs- und Umgebungsbedingungen z.B. für den Einsatz eines BHKW's
  • Energiecontrolling bei Mietobjekten
  • Feuchteschädenermittlung
 
Im Rahmen einer Initialberatung klären wir den Beratungsumfang auch gerne direkt bei Ihnen vor Ort ab.

Zur Berechnung stehen uns je nach Projektkomplexität folgende Beratungssoftwarepakete zur Verfügung:

  • Solar-Computer mit den Modulen Bauteile Hochbau, Norm-Heizlast EN12831, Energieeffizienz Wohngebäude, Energieeffizienz Nichtwohngebäude, Energieausweis Verbrauch, Kühllast VDI 2078
  • EVEBI tetro mit den Modulen Fotoaufmaß, E-CAD (3D), Sachwertermittlung
  • Hottgenroth 18599 3D Plus

 


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Dann chatten Sie mit uns, rufen Sie uns einfach unter 0 52 51 / 14 22 4600 an oder senden Sie uns eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!